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Humusaufbau als Klimaschutz

Durch Humusaufbau erhalten wir unsere gesunden und lebendigen Böden zurück und diese bilden — gemeinsam mit Luft und Wasser — die Basis unseres Lebens. Die Bodenorganismen bauen Schadstoffe und organische Abfälle ab und Humus auf. Sie sorgen für die Durchlüftung, Drainage und die stabile Struktur des Bodens. Sie sind die Basis aller Bodenfunktionen. 

Boden ist lebensnotwendig...

  • 🌳 für die Erzeugung von Nahrungs– und Futtermittel
  • 🌲für sauberes Trinkwasser
  • 🌳 als Lebensraum für eine unglaubliche Vielfalt an Lebewesen
  • 🌲für den Hochwasserschutz
  • 🌳für den Klimaschutz
  • 🌲 als Recyclingsystem

Was passiert beim Humusaufbau?

Die grüne Pflanze ist als einziges Lebewesen befähigt, CO2 aufzunehmen und in Zucker bzw. in der Folge in organische Masse umzuwandeln. Wenn die organische Masse abstirbt, wird sie von Bakterien, Pilzen und Kleinlebewesen wieder zerlegt und abgebaut. Der darin enthaltene Kohlenstoff (C) wird wieder zu CO2 umgewandelt und entweicht in die Atmosphäre. Der Humus im Boden besteht zu 58 % aus Kohlenstoff. Wenn es also gelingt, den Humusgehalt des Bodens zu erhöhen, so wird der darin enthaltene Kohlenstoff langfristig gespeichert und entweicht nicht als CO2 in die Atmosphäre.

Humusaufbau bedeutet also, dass ein Teil des Kohlenstoffs, der in der Pflanze gebunden wurde, nicht wieder freigesetzt, sondern in stabile Humusstoffe umgewandelt wird.

Humusabbau bedeutet, dass die gesamte organische Masse wieder zerlegt wird und die Humusvorräte im Boden angegriffen werden und der darin gespeicherte Kohlenstoff in Form von CO2 in die Atmosphäre entweicht.

Quelle:  Ökoregion Kaindorf              Weitere Informationen unter https://www.oekoregion-kaindorf.at/